Zehn unvergessliche Tage auf dem Haarlem Jamborette in Amsterdam

Bei einem Jamborette treffen verschiedene Stämme aus vielen verschiedenen Ländern aufeinander und lernen die Bräuche und Kulturen der anderen näher kennen. Die zwei Wochen auf dem Jamborette sind meist die unvergesslichsten Wochen für uns Pfadfinder. Aber nun erst mal zur geografischen Lage: Dem Haarlem Jamborette wurde ein wunderschöner Naturpark zwischen Amsterdam und Haarlem zur Verfügung gestellt.

Und jetzt zum organisatorischen: Das Lager wurde in vier Unterlager mit jeweils ca. 600 Teilnehmern eingeteilt. Die Unterlager wurden eingeteilt in: Chinesen (unser Unterlager), Ägypter, Römer und Inkas.

Morgens, holten die Köche aus dem Essenszelt des Unterlagers ihr Frühstück. Dann gab es um 9.00 Uhr eine sogenannte Morgenrunde, in der sich das Unterlager versammelte und über das anstehende Programm informiert wurde. Und dann ging es zu den am Vorabend gewählten Aktivitäten. Angefangen beim Programmpunkt Aqua über Hikes bis hin zu Arts and Crafts. Zu diesen Tagesthemen wurden zu wählende Aktivitäten wie zum Beispiel Graffitties sprayen, Taschen gestalten, Tauchen, Segeln, Beachgames spielen, Cityhike in die wunderschöne Stadt Haarlem und Polderhike vorgeschlagen. Das größte Programm Highlight für das Lager war der Ausflug in den Freizeitpark Walibi mit dem ganzen Unterlager.

Je mehr Teamgeist im Unterlager herschte, desto mehr „Energie“ in Form von Jambo- Joules haben wir bekommen. Der Sinn dabei war, so viele Jambo- Joules wie möglich für das eigene Unterlager zu sammeln um am Ende zeigen zu können, dass wir alle wahren Teamgeist bewiesen haben und diesen auch besitzen!
Abends, konnte man zum Jambo-Boulevard, dem Zentrum des Lagerplatzes gehen an dem Bands spielten, man sich mit anderen Pfadfindern seines Alters unterhalten konnte oder mit seinem eigenen Stamm einen netten Abend verbringen konnte.

Wir persönlich sagen zu diesem Lager, ja! Es war unvergesslich und keines Wegs langweilig. Uns persönlich hat der Wettkampf der vier „Nationen“ am besten gefallen. Denn wir, die Chinesen sind eines warmen Nachmittags mit Katapulten und mit Wasser gefüllten Luftballons als rießiges 600 Mann- Heer auf die Römer losgegangen um einen Überraschungsangriff zu starten. Letzten Endes sind wir auch zu den Ägyptern und den Inkas marschiert. Keiner der drei Unterlager hat sich je versucht an uns, den unbesiegbaren Chinesen zu rächen. Gut, so sagen wir! Denn wir sind immer auf der Hut.

Und so vergingen zehn wunderschöne und erlebnisvolle Tage wie im Flug vorbei!

Steffi

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